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Stationäre Pflege

Die stationäre oder auch vollstationäre Pflege ist der letzte Baustein innerhalb der Versorgungsstruktur der Pflegeversicherung. Sie bezeichnet den dauerhaften Einzug in eine Pflegeeinrichtung und wird meist dann erforderlich, wenn die niedrigschwelligeren Angebote nicht mehr ausreichen, um eine angemessene Versorgung sicherzustellen.

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen (früher "Pflegeheime") verfügen über sehr unterschiedlich ausgeprägte Versorgungs- und Betreuungsangebote, so dass es sehr wichtig ist, schon im Vorwege genau zu schauen, was Sie möchten und worauf Sie verzichten können. Soll die Einrichtung zentral oder eher im Grünen liegen? Was bevorzugen Sie an Beschäftigungsangeboten? Wie sieht es mit der Möglichkeit aus, eigene Möbel oder Haustiere mitzubringen?

Diese oder andere Fragen helfen Ihnen dabe, die für Sie oder Ihren Angehörigen passende Einrichtung herauszusuchen. Ihr Hausarzt oder die Pflegeberatungsstellen können Ihnen mit Sicherheit geeignete Angebote oder Anbieter nennen.

Verschiedene Anbieter haben sich komplett oder teilweise spezialisiert und Versorgungsangebote für spezielle Kundengruppen entwickelt. So gibt es z. B. zunehmend Wohnbereiche, aber auch ganze Einrichtungen, ausschließlich für Menschen mit multipler Sklerose oder Demenz sowie für diverse andere Krankheitsbilder. Die Größe solcher Einrichtungen variiert von wenigen Pflegeplätzen bis hin zu mehreren hundert Plätzen. Auch das kann ein Auswahlkriterium für Ihre Entscheidung sein. Die meisten Einrichtungen bieten Einzelzimmer oder Doppelzimmer zur Auswahl an, beides kann, je nach Pflege- und Betreuungsbedarf sinnvoll sein.

Bei Fragen zu stationären Versorgungsmöglichkeiten, Kosten und sonstigen Rahmenbedingungen wenden Sie sich gerne an unsere Verwaltung.

Dort werden Ihnen entsprechend qualifizierte Ansprechpartner vermittelt.